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 TEL1-PCM
Digitales 1-Kanal PCM-Telemetriesystem zur berührungslosen Übertragung von Drehmomenten auf rotierenden Wellen, mit induktiver Stormversorgung.
Komfortable Einstellbarkeit von Verstärkung und
Auto-Zero vom Empfänger aus

I

Funktionsbeschreibung:

Neues Telemetrie-System TEL1-PCM für eine kostengünstige, einfach zu applizierende und dennoch äußerst leistungsfähige Lösung zur kontinuierlichen, berührungslosen Übertragung von Drehmomenten auf rotierenden Antriebswellen.

Die auf der Welle montierte Rotorelektronik - bestehend aus Signalaufbereitung, Antialiasing-Filter, A/D-Wandlung und PCM-Modulation – ist in einem kleinen, stabilen Metallgehäuse untergebracht (35x 18x 12 mm, 13 g). Als Sensor dient ein Dehnungsmessstreifen, in Voll- oder Halbbrücke mit >350 Ohm. Die Spannungsversorgung und Signalübertragung der Rotorelektronik erfolgt induktiv. Hierzu werden 4-25 Windungen CuL-Draht über eine auf der Welle aufgeklebten Ferrit-Folie aufgewickelt. Ein gegenüber der Induktionsschleife bis zu 2cm entfernt montierter Empfangskopf (Powerhead) übernimmt die berührungslose Energieversorgung und dient gleichzeitig zum Empfang der digitalisierten Messdaten, die mit einer Bandbreite von bis zu 1200 Hz (-3dB) übertragen werden.
Der statische Empfangskopf wird über ein 5 Meter langes Kabel mit der Wiedergabeeinheit verbunden. Dort kann das Messsignal nach einer D/A- Wandlung über eine BNC- Buchse mit +/- 10 Volt oder als bitserielles PCM-Signal abgegriffen werden.
Eine weitere, besondere Eigenschaft der TEL1-PCM Telemetrie ist deren komfortable Einstellbarkeit von Verstärkung und Auto-Zero. Von der Wiedergabe aus kann die Verstärkung der Rotorelektronik – auch im laufenden Betrieb – im Bereich von 0 bis 8000 verändert werden und die „Auto-Zero“- Funktion ist per Tastendruck jederzeit möglich. Außerdem bietet das System eine LED-Aussteuerungsanzeige und diverse Status-Indikatoren, u.a. für einen erfolgreichen Autozero, eventuell aufgetretene Overload- und Übertragungsfehler.
Die Ausführung des Übertragungsmoduls und des Empfangskopfes (Powerhead) entspricht der Schutzart IP65. Die Systemgenauigkeit beträgt +/- 0,2 %.
Erweiterungen zum Anschluss von Thermoelementen (NiCrNi, Typ K) und Schwingungssensoren sind in Vorbereitung.

 CT4 Wheel
Rad- Telemetriesystem
zur Übertragung von Messwerten an Rädern

CT4/8-Wheel ist ein 4/8-Kanal-Telemetriesystem das speziell zur Montage auf rotierende Rädern entwickelt wurde.

Die Sensoren werden über schraubbare, wassergeschützte Stecker angeschlossen. Die Messwerte werden analog aufbereitet, digitalisiert und digital mittels Radiotelemetrie übertragen. Für die Übertragung sind 4 Trägerfrequenzen verfügbar, sodass 4 Systeme parallel arbeiten können. Das gesamte an der Felge montierte Sendeteil ist wassergeschützt nach IP65 aufgebaut.

Folgende Sensoren können angeschlossen werden: DMS-Sensoren (STG) als Voll- Halb- und Viertelbrücke ab 350 Ohm, Thermoelemente Typ K bis 1000°C und ICP Sensoren. Spannungseingänge von +/-5V oder +/-10V stehen ebenso zur Verfügung. 

An der stationären Wiedergabeseite im Fahrzeug stehen die Messwerte als analoge ±5V-Signale über BNC-Buchsen zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung.

Die Messwertauflösung beträgt 12 Bit, sodass eine Amplitudendynamik von 72 dB besteht. Die analoge Signalbandbreite beträgt 0-95 Hz im 8-Kanalbetrieb. Eine Messgenauigkeit von +/-0,5 % (ohne Sensor) ist gewährleistet. Das CT8-Wheel kann bei Umgebungstemperaturen von -20 bis +70°C eingesetzt werden. Die Übertragungsreichweite zwischen Sendeteil und Empfänger beträgt ca. 10m.

 RPM8000PRO
Neue Version des RPM8000 Standards mit vielen Extras

Eine besonders komfortable Lösung für die Drehzahlerfassung in Kraftfahrzeugen ohne einen zusätzlichen Sensor bietet das RPM-8000-PRO: Das handliche Messgerät wird einfach über einen Standardstecker mit der Buchse des Zigarettenanzünders verbunden, schon wird die Drehzahl im LCD-Display angezeigt und kann außerdem über BNC-Buchsen wahlweise als analoge Spannung (1 Volt pro 1000 U/min) oder als digitale Pulsfolge (TTL) abgegriffen werden. Das pfiffige Messprinzip beruht auf einer Analyse der Restwelligkeit des Bordnetzes, die für alle Kfz-Lichtmaschinen charakteristisch ist. Die Frequenz dieser Restwelligkeit liegt etwa bei 100 bis 120 Impulsen pro Motorumdrehung und liefert damit gute dynamische Messergebnisse. Sie ist zwar proportional zur Motordrehzahl, aber abhängig vom Übersetzungsverhältnis Kurbelwelle/Generator und von der Anzahl der Polpaare und Phasen des Generators. Dies macht eine Kalibrierung des Eingangssignals auf die eigentliche Messgröße Motordrehzahl erforderlich. Hierfür stellt die neueste Version des RPM-8000-PRO nun zwei elegante Wege zur Verfügung:

Interne Kalibrierung: Die interne Kalibrierung setzt eine stationäre Motordrehzahl von 2000 U/min voraus, die über den Drehzahlmesser des Fahrzeugs kontrolliert werden kann. Durch Drücken der „Cal.Int.“-Taste wird der Kalibriervorgang ausgelöst, wobei das Gerät die aktuell gemessenen Pulsfrequenz der Drehzahl „2000“ zuordnet und am LCD Display die aktuelle Motordrehzahl anzeigt.

Externe Kalibrierung (Option): Für diese Variante wird optional ein Laser-Drehzahlmesser „RPM-LASER-CAL“ mitgeliefert. Zur Kalibrierung muss z.B. auf der Kurbelwelle eine Reflektormarke angebracht und mit dem Laserstrahl abgetastet werden. Der TTL-Ausgang des Laser-Messgerätes wird per Kabel mit dem „Ext. Cal In.“- Eingang des RPM-8000-PRO verbunden und liefert pro Umdrehung einen Impuls. Aus dem Vergleich dieser Pulsfolge mit der über das Bordnetz gemessenen Pulsfrequenz ermittelt das Gerät automatisch den gesuchten Bezug zwischen Restwelligkeit und Drehzahl. Eine erfolgreiche Kalibrierung wird dem Anwender durch übereinstimmende Anzeigen am Laser und am RPM-8000-PRO sowie durch entsprechend leuchtende LED’s signalisiert.

Der Messbereich des Analogausgangs wird bei Bedarf über Steckbrücken variiert (z.B. auf 0,5 – 1,0 oder 2 Volt pro 1000 U/min). Außerdem kann der TTL-Ausgang mit einem Frequenzteiler - im Verhältnis 1:8 oder 1:16 – abgestuft und damit an das Auflösungsvermögen nachgeschalteter Messsysteme angepasst werden. Zu Testzwecken lässt sich auch der „Faktor“ zwischen Drehzahl und TTL Frequenz durch Drücken der „TTL“-Taste an Stelle der Drehzahl auf dem LCD-Display anzeigen. Das Gerät speichert die ermittelten Kalibrierwerte bis zur nächsten Kalibrierung. Sie gehen auch bei einer Unterbrechung der Stromversorgung nicht verloren.

Weitere Technische Daten unter PDF Datenblätter

 

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